Newsletter
Newsletter Oktober 2026, Einladung zu verschiedenen Seminaren

Einladung zu
„IDENTITÄT – Der ICH BIN sagt mir wer ich bin“
06.-08.11.26 im Tabor Schulungszentrum
„Fokustage im Advent“
03.-06.12.26 im Tabor Schulungszentrum
„Umgang mit psychisch kranken Menschen
in Sozialwerken und Gemeinden“
mit Winfried Hahn und Joachim Kristahn in Baden-Baden
vom 23.-24.10.26, in Präsenz oder Online
Haupterhebung der Studie
„Wie erleben Christen ihren Glauben im Alltag?“
von Marijke Benatzky
„…, denn es ist gut, dass das Herz fest wird, was durch Gnade geschieht…“ (Hebräer 13,9)
„Die Gnade sei mit euch allen!“ (Hebräer 13,25)
Liebe Freunde,
Paulus beendet viele seiner Briefe mit den Worten „die Gnade sei mit euch allen“. Was für ein Vorrecht, dass wir im Neuen Bund – mit und durch Christus – in und aus dieser Gnade leben dürfen.
Wie sieht es in unserem Alltag aus? Sind wir miteinander und untereinander in dieser Gnade unterwegs? Oder machen uns unsere Prägungen, unser Gewordensein und alte Muster manchmal einen gehörigen Strich durch die Rechnung?
Beim Volk Israel sehen wir sehr gut, wie die Prägungen der Sklaverei in ihnen nachwirkten. Sie waren bereits aus Ägypten befreit und lebten in Freiheit – und doch handelten und dachten sie immer wieder aus ihren alten Erfahrungen, Prägungen und Mustern heraus.
Wie ist das bei uns? Leben wir aus Gnade, in der Identität und Freiheit zu der Christus uns befreit hat? Oder bestimmen uns manchmal noch alte Muster, Verletzungen, Ängste oder innere Überzeugungen?
Unser Herz wird durch Gnade verändert. Jesus möchte unser Herz verändern und uns durch einen inneren Transformationsprozess in eine Haltung der Hingabe führen. Doch wie geschieht diese Veränderung?
Unser Herz wird nicht durch Druck verändert, sondern durch Gnade – Heiligung geschieht nicht durch Selbstoptimierung, sondern durch das liebevolle Wirken Gottes an und in uns.
In Hesekiel 36,26 lesen wir: „Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euch geben.“
Das ist Gottes Verheißung. Wir verändern unser Herz nicht selbst. Gott verändert unser Herz. Unsere Aufgabe ist es, uns ihm zu öffnen.
Vielleicht zeigt uns Gott dabei manchmal einen Bereich in unserem Herzen, in dem noch „Mara“ steckt – einen bitteren, schmerzhaften oder sogar bedrohlich erlebten Moment unserer Geschichte.
Dann müssen wir nicht sagen: „Das darf nicht sein! Ich muss das sofort loswerden.“ Wir dürfen vielmehr sagen: „Herr Jesus, ich gebe Dir auch diesen Bereich. Du darfst mir begegnen und mein Herz verändern.“
Das ist der Unterschied zwischen Selbstoptimierung und Heiligung durch Gnade.
Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen wir uns bei unserem Seminar aus der Reihe Seelsorge mit allen Sinnen erleben „IDENTITÄT – Der ICH BIN sagt mir wer ich bin“ im November 2026.
Identität entsteht dort, wo Gott sich mir persönlich zuwendet. Durch Gott erhalte ich ein Du und werde durch und mit IHM immer mehr zu dem Ich, als das ER mich geschaffen hat.
Identität bedeutet, dass ich durch Vertrauen auf Gott auch Zutrauen zu mir im Blick auf IHN gewinnen darf. Ich kann meinen Platz im größeren Ganzen entdecken, mich selbst neu sehen und erfahren.
In der Begegnung mit dem dreieinigen Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist – entsteht eine heilende Beziehung.
In diesem Seminar möchten wir Raum geben, dass jeder Teilnehmer für sich neu entdecken kann:
Ich bin für Gott wertvoll. ER wendet sich mir persönlich zu. ER möchte mir begegnen. Und ER hilft mir, meine gottgegebene Identität zu entdecken und darin zu stehen.
Durch ressourcenorientierte, begleitende Seelsorge möchten wir Euch stärken und ermutigen, Euch im Alltag neu auf diese haltende und heilende Beziehung zu unserem heiligen Gott einzulassen.
Herzliche Einladung! www.tabor-schulungen.de/identität
Fokustage im Advent – Jesus neu in den Mittelpunkt nehmen!
Die Fokustage sind besondere Seelsorgetage, in denen wir Jesus in all unseren Belangen – oder auch nur in einer einzigen Situation – wieder neu in den Fokus nehmen.
Was beschäftigt mich gerade, das ich gerne mit Gott und einem Seelsorger anschauen möchte?
Etwas aus Deiner Biografie, eine Krise, eine Beziehung, eine Entscheidung oder eine Frage an Dich selbst und/oder an Gott.
Unser Gewordensein - unsere Biografie, Erfahrungen, Krisen und Chancen – prägt unser Selbst- und Gottesbild und damit unser Denken, Fühlen und Handeln. Es beeinflusst unsere Beziehungsfähigkeit und unsere gesamte Persönlichkeit.
Die Fokustage schenken einen Raum und bieten eine Chance, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und Jesus neu in den Mittelpunkt zu stellen – IHN in den Fokus zu nehmen.
Impulsreferate, kreative Einheiten, Gebet, Zeiten der persönlichen Stille und Gottesbegegnung sowie Einzelgespräche und gemeinsame Mahlzeiten erwarten Euch an diesen Seelsorgetagen im Tabor Schulungszentrum. Ein Team von geschulten Seelsorgern wird Euch bei den Fokustagen im Tabor Schulungszentrum begleiten.
Herzliche Einladung! www.tabor-schulungen.de/fokustage
Gerne machen wir heute auch noch auf eine Veranstaltung, an der Winfried in Baden-Baden mitwirken wird, aufmerksam: „Umgang mit psychisch kranken Menschen in Sozialwerk und Gemeinden vom 23.-24.10.26, in Präsenz oder Online.“
Joachim Kristahn lädt hierzu ein: „So etwas hat es im Forum Diakonie und Bildung (FDB, ehemals BSFP) wohl noch nicht gegeben. Wir veranstalten eine zweitägige Fortbildung (mit Übernachtung) zum Umgang mit psychisch kranken Menschen. Das Seminar ist für alle, die in Sozialwerken, Bildungseinrichtungen und in unseren Gemeinden mit psychisch kranken Menschen zu tun haben, also Pastoren, Leiter, Mitarbeiter und Interessierte.
Alle Informationen sind im anhängenden Flyer (unten) oder auf unserer Homepage, wo man sich auch anmelden kann. Das Seminar findet vom 23. bis 24. Oktober in Baden-Baden statt, es kann aber auch bequem als Onlineseminar gebucht werden.
Winfried Hahn hat viel Erfahrung mit psychisch kranken Menschen, denn er hat eine Wohneinrichtung für sie aufgebaut, sie betreut und mit ihnen den Alltag geteilt. Hat auch mehrere Gemeinden geleitet und hat einen Seelsorgekurs gegründet, der sich hoher Beliebtheit erfreut.
Einen längerfristigen Seelsorgekurs habe ich (Joachim Kristahn) ebenfalls geleitet, regelmäßig psychologische Beratung durchgeführt und Seminare/Fortbildungen im Themenbereich der Neurodiversität (z.B. eine Weiterbildung zum AD(H)S-Trainer u.a.) durchgeführt. Dabei ist mir stets die Bibel als Grundlage wichtig gewesen.
Betroffene kommen ebenfalls zu Wort und bringen ihre Perspektive ins Seminar ein. Alle Unterthemen und weiteren Infos findet Ihr auf unserer Homepage www.forum-db.de.

Ebenso möchten wir auf eine Studienerhebung von Marijke Benatzky aufmerksam machen, die sie im Rahmen ihrer Dissertation an der Theologischen Fakultät der Universität Bern auf den Weg gebracht hat.
Sie schreibt dazu:
„Wie (er)leben Christen ihren Glauben im Alltag?
Als Christin und Psychologin beschäftigt mich die Frage, wie christlicher Glaube und persönliche Glaubenserfahrungen heute in einer zunehmend säkularen Gesellschaft gelebt und zum Ausdruck gebracht werden. An mir selbst und in Gesprächen mit anderen Christen erlebe ich, dass es sowohl innere als auch äußere Hürden geben kann, den eigenen Glauben im Alltag anzusprechen.
Gerade angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und des Bedeutungsverlusts kirchlicher Institutionen gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Glaube außerhalb kirchlicher Räume gelebt und kommuniziert wird. Denn dort sind es die Glaubenden selbst, die ihrem Glauben ein Gesicht und eine Stimme geben – im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft.
Folgenden Fragen wird in der Haupterhebung nachgegangen:
Wie erleben und leben Christen ihren Glauben im Alltag? Wie bringen sie ihn zum Ausdruck und was motiviert sie dazu? Was beschäftigt sie oder fordert sie heraus – besonders, wenn es darum geht, mit anderen über ihren Glauben ins Gespräch zu kommen?
Die Ergebnisse können auch für Kirchen, Gemeinden und christliche Organisationen wertvoll sein: Sie sollen sichtbar machen, was Christen in ihrer alltäglichen Glaubenskommunikation bewegt, welche Hürden sie erleben und wo sie Unterstützung benötigen. Daraus können und sollen Impulse entstehen, wie Menschen darin begleitet werden können, ihren Glauben lebensnah, authentisch und dialogfähig zu leben und zur Sprache zu bringen.
⏱️ ca. 20 Minuten · 🔒 anonym
Eine breite Beteiligung ist wichtig, damit möglichst unterschiedliche Erfahrungen sichtbar werden. Marijke freut sich daher sehr, wenn Kirchen, Gemeinden und christliche Organisationen die Studie über ihre Netzwerke und Verteiler weitergeben.“
➡️ Zur Studie:
gespraechsbereit.net
Herzliche Einladung auch immer mal wieder auf unserer Homepage vorbeizuschauen!
www.tabor-schulungen.de
Es lohnt sich! Dort findet Ihr die Predigt der aktuellen Feuerabende als Video genauso wie immer wieder neue Lehrvideos (vergleichbar mit einem Podcast) aus dem theologisch/seelsorgerlichen Bereich. Und in der Tabor Edition gibt es vielleicht auch mal ein Buch, das Ihr für Euch selbst oder als Geschenk bestellen möchtet. Stöbern erwünscht!
Anmelden lohnt sich auch bei allen anderen Seminaren im Tabor Schulungszentrum!
Alle Termine für 2026 und 2027 (unter den einzelnen Seminaren zu finden) sind bereits auf unserer Homepage zu finden. Stöbern erwünscht!
www.tabor-schulungen.de/anmeldung
oder über (0049) 74 34 / 7 23 41 -76
oder per Mail an sekretariat@tabor-schulungszentrum.de.
Liebe Grüße aus Winterlingen – auch von Winfried und Ulrike aus Engelswies – und vom gesamten Vorstand des Tabor Schulungszentrums
Dagmar Göhring und Team
